Hundesport

Wenn man bedenkt, was Blindenführhunde, Rettungshunde und Co. alles leisten, wird einem erst so richtig klar, dass Hunde mehr können und wollen als nur auf dem Sofa liegen oder spazieren zu gehen.

Hunde brauchen eine sinnvolle Beschäftigung, sonst suchen sie sich unter Garantie eine, die wir überhaupt nicht gut finden.

Deshalb bieten wir mehrere Möglichkeiten an, sich mit dem Hund zu beschäftigen.

Aber wie bei allen Turniersportarten gilt: Weniger ist mehr. Leider müssen viele Hunde unter dem übertriebenen Ehrgeiz ihrer Besitzer leiden und bezahlen deren Erfolge mit kranken Gelenken und Rückenproblemen.

Um es klar zu sagen, ich habe nichts gegen den Turniersport und gesunden Ehrgeiz, nur muss das Training den Fähigkeiten und dem Gesundheitszustand des Hundes angepaßt werden. Sprünge, enge Drehungen und steile Aufstiege sollte man deshalb, mit Rücksichtnahme auf die noch weichen, verformbaren Gelenken der Welpen und Junghunde lieber erst nach Vollendung des 12-18 Lebensmonats trainieren.

Ansonsten gilt: Je mehr ein Hund im Welpen-bzw. Junghundalter lernt, um so intelligenter, ausgeglichener und zufriedener ist er, und um so tiefer ist die Bindung zu seinem Menschen.

 

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